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Beschreibung

Als „Mann vom Bau“ (Dipl. Ing. für Bauwesen) hat es mich natürlich schon gereizt, eine derartige Anlage zu planen und als selbständiger Bauunternehmer auch selbst auszuführen. Um eine a r t g e r e c h t e Aufzucht und Haltung zu ermöglichen, haben wir uns 1978 entschlossen, eine moderne, funktionelle Zuchtstätte für Kerry-Blue-Terrier neu zu errichten.

Auf einem 2500 qm großen Gelände im Hundesportgebiet West der Stadt Viernheim entstand in Zusammenarbeit mit dem Kreisveterinäramt, sowie der zuständigen Land- und Forstwirtschaftsbehörde, eine Zuchtanlage nach modernsten Erkenntnissen der Haustierhaltung.

So wurden schon damals 1978 ( ! ) sämtliche der im Jahr 2001 in Kraft getretenen Forderungen des Tierschutzgesetzes nicht nur erfüllt, sondern weit übertroffen. Die Anlage war damals von den zuständigen Behörden als mustergültig eingestuft worden. Sie diente etlichen Besichtigungen u. a. von Leitern diverser Tierheime bzw. Zwingeranlagen anderer Rassevereine.

Die Lage des in massiver Bauweise erstellten Gebäudes wurde so gewählt, daß kein direkter Kontakt zur Straße entstand, d. h., das Gebäude wurde ca. 40 m zurückversetzt. Weiterhin erfolgte die geografische Ausrichtung der Hundeaufenthaltsräume nach Osten, so daß die Tiere die Morgensonne genießen können. Das Gebäude selbst ist eingeschoßig mit Kniestock, teilunterkellert und ausgebautem Dachgeschoß. Während der Kellerraum, der über eine innenliegende Betontreppe zu erreichen ist, als Anschlußraum für Wasser, elektr. Strom und Telefon genutzt wird, befinden sich im Erdgeschoß die Funktionsräume wie Futterküche, Pflege- und Trimmraum, WC, Dusche und Heizung, sowie ein Abstellraum.

Der rückwärtige, nach Osten orientierte Teil des Gebäudes dient als Aufenthaltsräume der Hunde. Er ist unterteilt in einen großen Schlafraum und einen Welpenraum. Beide Räume sind durch Wellgitter (Sichtverbindung) in großzügige Hundeschlaf- räume (Großraum 5 Plätze, Welpenraum 2 Plätze) unterteilt. Die Boxentrennwände (Wellgitter zwischen Vierkantrohren) sind herausnehmbar und können so je nach Belegung entfernt werden. Die Erschließung der einzelnen Boxen erfolgt über einen zentralen Flur. Um den kubischen Rauminhalt der mit Tageslicht versehenen Hundeaufenthaltsräumen (ein Hund benötigt 7 mal so viel Luft wie ein Mensch) so groß wie möglich zu halten, wurden beide Räume bis unter die Dachschräge offen belassen.

Eine entsprechende Wärmedämmung in Dachsparrenlage, gemäß Wärmeschutzverordnung, sorgt für das erforderliche Raumklima. In dem ausgebauten Dachgeschoß über den Funktionsräumen befinden sich zwei Mehrzweckräume für Partys usw. Die Erschließung erfolgt über eine Stahlbeton-Innentreppe.