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Baubeschreibung des Gebäudes

 

a) Rohbau (Grundriß 10,0 x 11,50 m)

 

 
Fundamente: Beton lt. Statik
Gründung im nichtunterkellerten Teil frostfrei
 
Bodenplatte: Stahlbeton  
Kellerwände: KSL-Mauerwerk innen sichtbar, außen Verputz und Isolieranstrich  
Geschoßdecken: Stahlbetonmassivdecken, d = 15 cm  
Wände:

Sämtliche Außen- und Innenwände in KSL als Sichtmauerwerk
Nichttragende Zwischenwände ebenfalls in Kalksandsteinsichtmauerwerk.

 
Dach: Satteldach als Pfettendach in zimmermannsmäßiger Holzausführung. Dachneigung 30 °, Wärmedämmung nach Schutzverordnung  
Dacheindeckung: Betonziegel grau  
Treppen: Massiv in Stahlbeton  

b) Innenausbau:
   
Fenster: Glasbausteine mit Lüftflügel
In den Hundeboxen Stahlrahmen
 
Außentüren: Stahl  
Innentüren: Holz  
Schlupftüren: Holz  
Fußböden: In den Hundeaufenthaltsräumen Asphalt auf Wärmedämmung und Unterbeton.
In den Funktionsräumen und im Dachgeschoß Spaltklinker Farbe herbstlaub.
 
Wände: In den Funktionsräumen Dispersionsanstrich hell.  

c) Haustechnik:
   
Elektroinstallation: Lt. Plan  
Heizung und Warmwasserversorgung: Öl-Warmwasser-Zentralheizung (Viessmann)  
Heizkörper: Flachheizkörper für Niedertemperaturheizung. Zusätzlich in den Hundeaufenthaltsräumen Bodenheizung, steuerbar mittels mehrerer Kreise. Heizkörper mit Thermostatventilen.  
Sanitärgegenstände: Dusche, WC und Waschbecken in weiß. Armaturen und Zubehör verchromt.  
Bodenabläufe: In den Hundeaufenthaltsräumen befinden sich Bodenrinnen mit Geruchtsverschlüssen und Anschluß an Fäkaliengrube.  
Wasser: In den einzelnen Boxen sind jeweils Wassertränken installiert, so daß immer Frischwasser zur Verfügung steht.  

   

Über eine vom Flur aus zu bedienende Schlupftür gelangen die Hunde von den einzelnen Boxen ins Freie. Sie erreichen zunächst einen asphaltierten und in zwei Bereiche unterteilten Löseplatz. Aus umwelttechnischen Gründen wird auch hier das Oberflächenwasser in einer Fäkaliengrube gesammelt. Dem Löseplatz vorgelagert sind zwei voneinander getrennte, großzügige Ausläufe.Dort auf dem Rasen können die Hunde ihrem Naturtrieb folgen. Sie können frei laufen, spielen, rumtoben oder Löcher graben, also eine a r t g e r e c h t e Hundehaltung.

Zur Schattenspendung sind Ost- und Südseite der Ausläufe mit standortgerechten Laubbäumen bepflanzt. Nach Aussage der Tierärzte und Hundefachleute ist die Zuchtstätte eine Musteranlage für artgerechte Aufzucht und Haltung von Kerry-Blue-Terriern. Am 1.9.1978 fand mit vielen Gästen und guten Freunden die Einweihungsparty statt.